People, 1. -  3. October 1998
 
Thorsten Schilling
Biography:

geb. 1960 in Dresden
1979 Abitur Kreuzschule Dresden
1982 Studium der Philosophie/Marxismus-Leninismus, Karl-Marx-Universität Leipzig
1983 Gründung der Galerie Eigen+Art (mit Judy Lybke)
1989 Ausweisung aus der DDR, Übersiedlung nach Berlin (West)
1990 Pressesprecher im Magistrat von Berlin (Ost)
1991 Pressesprecher des Senators für Jugend und Familie des Senats von Berlin
1995 Projektmanager Galerie Eigen+Art, u.a. Projekte in London, San Francisco, Chicago, Projektentwicklung architekturbezogener Kunst (u.a. Sachsen LB Leipzig)
1996 Projektmanager Berlin Biennale für zeitgenössische Kunst
1997 "Hybrid Workspace" documenta X, Leitung mit Geert Lovink, Pit Schultz u.a.
1998 Gründung mikro e.V. Verein zu Förderung von Medienkulturen in Berlin (Vorsitzender), u.a. mikro.lounges, net.radio days 98,

freiberuflich als Projektentwickler und PR-Berater (u.a. ZDF, context m.) in Berlin tätig

Institution: mikro.self

mikro ist eine neue Berliner Initiative zur Foerderung der Manifestation von Medienkulturen, eine offene und unabhaengige Plattform. mikro initiiert und realisiert Projekte, Diskussionen, Veranstaltungen, Ausstellungen, Publikationen und andere Aktivitaeten.

mikro wurde Anfang Maerz 1998 in Berlin gegruendet. mikro ist Knotenpunkt in bereits laenger bestehenden informellen Netzwerken von international arbeitenden Medientheoretikerinnen und -aktivisten aus verschiedenen Bereichen. mikro ist auch eine mikro.organisation (mikro.org), ein minimales System mit maximaler Umwelt.

mikro versteht sich als ein transdisziplinaeres Forum, dessen Ziel es ist, globale Diskurse in einem Berliner Kontext zu lokalisieren. mikro ist Katalysator und Plattform fuer mikro.kulturen, mikro.oekonomien und mikro.politiken und radikalen Pragmatismus.

mikro organisiert regelmaessige Veranstaltungen wie die mikro.lounges und initiiert groessere Projekte, z.B. die net.radiodays Berlin, Juni 1998. Ein langfristiges Ziel von mikro ist die kooperative Schaffung von Infrastrukturen, die allen Interessentinnen zur Verfuegung stehen - mikro fuehlt sich dem Public-Domain Gedanken verpflichtet.

mikro steht fuer eine kritische inhaltliche Auseinandersetzung mit den kulturellen, sozialen und politischen Konsequenzen, die sich aus dem Einsatz neuer Medien und Technologien ergeben.

1998
Mikro.lounges im WMF & mikro.events

Maerz: Elektronische Einsamkeit
April: Echelon und Ueberwachungsysteme
Mai: Gamez
Juni: Net.radio Days 98 (4 Tage)
Juli: Geschlecht im Netz
August: Sommergartenfest
September: Immaterielle Arbeit
Oktober: sonic.outlaws
November: Netz.Stadt
Dezember: Netz.Kunst

Naechste Schritte:

  • Schaffung eines Raumes (Bar, Bibliothek, Bandwidth, Buero)
  • Groessere Veranstaltung zu Betriebsystemen
  • Syndicate Meeting
  • Nettime-d Relaunch / Newsletter
  • Workshop zu 'net-economies'
  • The Wizards of OS. Betriebssysteme der Systemgesellschaft
  • Mitgliederwerbung, Foerdermittel, Partnerschaften
  • Einmischung in Berliner Medienpolitik
  • viele kleinere inoffizielle Treffen
  • Berliner Elektronik (Netzradio)
  • Einladung ueberregionaler und internationaler Intitiativen
  • mikro.self
    info@mikro.org
    http://www.icf.de/workspace
    panel 2 debate 1